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Projektstart (September 2004)

    
100 Tage Betreute Toilette

Resümee :
Die Schüler/innen sind begeistert.

Bereits bei den Einstellungsgesprächen mit den Interessent/innen war darauf geachtet worden, Betreuer/innen zu finden, die das Konzept „Betreute Toilette“ mit eigenen Ideen beleben können und sich der Verantwortung ihrer Tätigkeit bewusst sind. Ebenso war ein angenehmes Erscheinungsbild, soziale Kompetenz, Akzeptanz von Kindern und (pubertierenden) Jugendlichen sowie Teamfähigkeit grundsätzliche Bedingung für die Einstellung als Betreuer/in.

Da die Betreuer/innen ausdrücklich nicht als Reinigungskräfte angestellt worden sind,
sind die ersten Tage für alle Beteiligten spannend, ob man allein durch die Präsenz
einer Betreuungsperson und die Erhebung einer Gebühr von 10 Cent die Schüler/innen
dazu anhalten kann,
- verantwortungsbewusst mit dem Inventar der Toilettenanlage umzugehen,
- die Anlage in sauberem Zustand zu verlassen und
- sich sozial verträglich zu verhalten.

Ein Resümee nach 100 Tagen fällt durchweg positiv aus. Die Atmosphäre im Toilettentrakt
ist ausgesprochen friedlich und freundlich. Positive Verstärkung von gutem Verhalten
( z. B. Bonbon nach dem Hände waschen ) bzw. leichte Hinweise vor der Toilettenbenutzung,
diese sauber wieder zu verlassen, führen nur sehr selten dazu, dass nach einer großen Pause eine Verschmutzung festzustellen ist. Sollte doch etwas zu bemängeln sein, so wird es umgehend von den Betreuerinnen behoben.

Die „Betreute Toilette“ nutzen zurzeit täglich ca. 300-500 Schüler/innen. Man kann davon ausgehen, dass diese Zahl künftig noch größer sein wird, weil die Zufriedenheit durch Mundpropaganda weiter getragen werden wird. Darüber hinaus locken Werbeaktionen (Freimarken) und zusätzlicher Service (Abgabe von Binden und Tampons) immer wieder Schüler/innen, die noch nicht zu den Stammgästen gehören.


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