Die Ausgangslage im Frühjahr 2004
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Die Martin-Niemöller Gesamtschule besitzt
für ca. 1650 Schülerinnen und Schüler
fünf Toilettenanlagen. Eine davon (im Keller)
ist seit vielen Jahren nicht mehr in Gebrauch
und zudem nicht betriebsbereit.
Die vier funktionsbereiten Anlagen
sind aufgeteilt nach Jahrgängen, um
Alterskonflikten im Vorfeld zu begegnen. |
Für die Oberstufe gibt es eine Toilettenanlage im Außenbereich, für
die die Schüler/innen der Sekundarstufe II einen eigenen Schlüssel
besitzen. Diese Toilette wird nicht durch Lehrer/innen
beaufsichtigt.
Die Toilettentrakte für die Jahrgänge 5/6 und 9/10 liegen an
entgegengesetzten Enden des großzügigen Forums und werden zu den großen
Pausenzeiten durch die beiden Aufsichtspersonen des Forums geöffnet,
zeitweise kontrolliert und am Ende der Pausen verschlossen.
Die Toilettenanlage für die Jahrgänge 7/8 liegt ebenfalls am Rand des
Forums in direkter Nachbarschaft zu Mensa und Cafeteria. Diese Anlage
ist während des gesamten Schultages (7.40-16.20 Uhr) geöffnet. Sie wird
jedoch wie die beiden anderen Toilettenanlagen am Forum nur zu den
großen Pausenzeiten von den zwei Forumsaufsichten kontrolliert.
Trotz der Aufsichten durch Lehrer/innen kommt es immer wieder zu
Verschmutzungen, Beschädigungen und Zerstörungen von Einrichtungen in
den Toiletten. Darüber hinaus wird vor allen Dingen auf den
Toilettenanlagen 7/8 und 9/10 immer wieder geraucht. Daran ändern auch
punktuell durchgeführte verstärkte Kontrollen wenig.
Die materiellen Schäden erzeugen regelmäßig hohe Kosten für die Schule
im Bereich Renovierung und Reparatur. Pöbeleien und Belästigungen sind
an der Tagesordnung und führen bei vielen Schüler/innen zu
Angstzuständen, sodass sie den Besuch der Toilette vermeiden.
Schließlich ist ein angemessener Hygienestandard nicht durchgängig
gegeben, weil wiederholt Handtücher, Toilettenpapier und Seifenspender
zerstört oder zweckentfremdet werden. Insgesamt gesehen machen alle
drei Anlagen durchweg einen wenig einladenden und zeitweise einen
extrem unappetitlichen Eindruck, der letztendlich dazu führt, dass
viele Schüler/innen nicht mehr in der Schule zur Toilette gehen bzw.
gehen möchten.
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