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100 Tage Betreute Toilette
Resümee :
Die Schüler/innen sind begeistert.
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Bereits bei den Einstellungsgesprächen mit den Interessent/innen war
darauf geachtet worden, Betreuer/innen zu finden, die das Konzept
„Betreute Toilette“ mit eigenen Ideen beleben können und sich der
Verantwortung ihrer Tätigkeit bewusst sind. Ebenso war ein angenehmes
Erscheinungsbild, soziale Kompetenz, Akzeptanz von Kindern und
(pubertierenden) Jugendlichen sowie Teamfähigkeit grundsätzliche
Bedingung für die Einstellung als Betreuer/in.
Da die Betreuer/innen ausdrücklich nicht als Reinigungskräfte
angestellt worden sind,
sind die ersten Tage für alle Beteiligten spannend, ob man allein
durch die Präsenz
einer Betreuungsperson und die Erhebung einer Gebühr von 10 Cent die
Schüler/innen
dazu anhalten kann,
- verantwortungsbewusst mit dem Inventar der Toilettenanlage
umzugehen,
- die Anlage in sauberem Zustand zu verlassen und
- sich sozial verträglich zu verhalten.
Ein Resümee nach 100 Tagen fällt durchweg positiv aus. Die Atmosphäre
im Toilettentrakt
ist ausgesprochen friedlich und freundlich. Positive Verstärkung von
gutem Verhalten
( z. B. Bonbon nach dem Hände waschen ) bzw. leichte Hinweise vor der
Toilettenbenutzung,
diese sauber wieder zu verlassen, führen nur sehr selten dazu, dass
nach einer großen Pause eine Verschmutzung festzustellen ist. Sollte
doch etwas zu bemängeln sein, so wird es umgehend von den Betreuerinnen
behoben.
Die „Betreute Toilette“ nutzen zurzeit täglich ca. 300-500
Schüler/innen. Man kann davon ausgehen, dass diese Zahl künftig noch
größer sein wird, weil die Zufriedenheit durch Mundpropaganda weiter
getragen werden wird. Darüber hinaus locken Werbeaktionen (Freimarken)
und zusätzlicher Service (Abgabe von Binden und Tampons) immer wieder
Schüler/innen, die noch nicht zu den Stammgästen gehören.
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